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MEINUNGEN & REZENSIONEN

Volker Kretschmer
Musikproduzent, München / Großsponsor von Schulvorträgen in Deutschland

 

Ich bin begeistert mit welchem Engagement und welcher Energie das Team hinter der Bildungsinitiative arbeitet. Das ist großartig und bewundernswert, weil sich zwar ganz viele Menschen extrem engagieren, allerdings nur für den eigenen Vorteil. Der Verlust von Gemeinsinn bzw. das Absterben des Bewusstseins für Gemeinwohl nimmt in unserer Gesellschaft immer mehr zu. Diese Entwicklung wird, wenn sie ungebremst weitergeht, unsere gesellschaftlichen Strukturen/Errungenschaften schwächen, aushöhlen und sie somit zerstören.

 

Die "Europäischen Werte" sind für mich von einem Streben nach Gemeinwohl nicht zu trennen, genauso wie innere und äußere Freiheit für mich nicht zu trennen sind.

Ein humanistisches und dabei gleichzeitig konstruktiv kritisches Wertesystem erarbeitet man sich in jungen Jahren und man muss es sein Leben lang schützen und verteidigen, gegen grobe Angriffe und subtile Einflüsse.

 

Die intelligente, offenherzige Aufgeschlossenheit und die idealistische Verbundenheit junger Menschen, gepaart mit einem tragfähigen humanistischen Wertesystem, ist im Hinblick auf die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft die wichtigste Kraftquelle für das Weiterbestehen dessen, was wir bisher unbewusst als ganz selbstverständlich genossen und gelebt haben: ein freiheitliches Lebensgefühl.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Lehnert
Professor für Bildungsinformatik und Bildungsorganisation,
freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

 

Auszug der Buchrezension "Der Bauplan der Freiheit": 

„(…) Dieser Text stellt ein ausgearbeitetes Unterrichtskonzept dar, das jeder Geschichtslehrer sofort, jeder andere interessierte Lehrer nach kurzer Einarbeitung einsetzen kann. Alle wesentlichen Aussagen werden durch bildhafte Darstellungen veranschaulicht (…)“

 

 

Die Rezension von Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uwe Lehnert wurde auf der Webseite des Humanistischen Pressedienstes veröffentlicht: 

http://hpd.de/artikel/sind-uns-rechtsstaatlichkeit-demokratie-und-menschenrechte-wert-13364?nopaging=1 

Yvonne Fritz
Kursleiterin Volkshochschule Meiningen (Deutschland)

 

Ich habe den Vortrag von TeamFreiheit für den Bereich Gesellschaft und Leben, sowie speziell für das Integrationsprojekt „GemeinsamLeben“ an der Volkshochschule empfohlen, und die Einladung erfolgte sehr schnell. Es besteht offenbar Bedarf an einer Wertediskussion. Tatsächlich wird in den Medien derzeit viel über europäische Werte geredet, aber genaue Definitionen suchte ich vergebens. Erst das Buch „Der Bauplan der Freiheit“ und der gleichnamige Vortrag haben mir einen Überblick verschafft, worum es in dieser Werte-Diskussion konkret geht.

 

Der Vortrag fügt einzelne Informationen wie (attische) Demokratie, Renaissance, Gewaltenteilung, Rechtsstaat und Menschenrechte zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Man gewinnt einen groben Überblick wie die Werte, die wir heute in Europa für so selbstverständlich halten, sich über die Jahrhunderte in zähem Ringen entwickelt haben. Der Vortrag zeigt auch die Rückschritte auf, die dabei passiert sind. Geht es einem erst mal gut, genießt man seine Freiheiten und  denkt leichtsinnig, das geht nie wieder verloren. Aber wie schnell kann sich der gesamtgesellschaftliche Fokus ändern? 
Sehr schnell, schaut man über die Grenzen des eigenen Landes hinaus und sich in der Welt um.
Gut, wenn man dann weiß, wie es ausgehend von humanistischem Denken in der Antike zur allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und damit zu europäischen Werten gekommen ist. Gut auch, wenn man gerade unzufrieden ist mit der Demokratie, wenn man weiß, wie hart und wie lange darum gerungen wurde seit den ersten Anfängen im Griechenland der Antike. Es bedarf der Vernunft und der Trennung von Religion und Staat, wollen die Angehörigen verschiedener und zum Teil auch sehr unterschiedlicher Religionsgemeinschaften zusammen mit Religionsfreien weiterhin in Frieden und Freiheit leben. 
Ausgehend von diesem geschichtlichen Überblick erlebt sich der Zuhörer bei dem Vortrag als Teil der Geschichte der Menschheit. Dadurch verliert man den roten Faden bei der Betrachtung von Details dieser Entwicklungsgeschichte nicht mehr so leicht.

Kooperationspartner & UnterstützerInnen

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